Hintergrund
Eine aktuelle medizinische Dissertation der Universität Burgund (Dijon, Frankreich) mit dem Titel „Light Therapy and Post-Traumatic Stress Disorder: A Literature Review“ (Dr. Florian Millot, 2023) liefert starke akademische Evidenz dafür, dass gezielte Lichtexposition die emotionale Stabilität, die Schlafqualität und die zirkadiane Regulation bei Personen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) verbessern kann. PTBS ist eine psychiatrische Erkrankung, die sich nach dem Erleben eines traumatischen Ereignisses entwickeln kann, das intensive Angst, ein Gefühl der Hilflosigkeit oder eine ernsthafte Bedrohung der körperlichen oder psychischen Unversehrtheit der Patientin bzw. des Patienten ausgelöst hat.
Wir wissen, dass die Wirksamkeit der Lichttherapie über Mechanismen vermittelt wird, die denen einiger Antidepressiva ähneln, welche insbesondere bei PTBS eingesetzt werden. Diese können jedoch Nebenwirkungen verursachen und mit anderen Behandlungen interagieren — im Gegensatz zur Lichttherapie.
Obwohl Bioptron HLP nicht direkt getestet wurde, stimmen die in der Dissertation beschriebenen Mechanismen und Ergebnisse vollständig mit den wissenschaftlich validierten Effekten von Bioptron Hyperlight überein.
Zentrale Ergebnisse der Dissertation
In dieser Dissertation wurden drei randomisierte klinische Studien (insgesamt 166 Patient:innen, 18 Jahre oder älter, mit einer PTBS-Diagnose) ausgewertet. Untersucht wurde die morgendliche Exposition gegenüber sichtbarem Licht:
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Weißes Licht: 10.000 Lux
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Blaues Licht: 469 nm, 214 Lux
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Grünes Licht: 500 nm, 500 Lux
In allen drei Studien wurde eine Gruppe mit der jeweiligen Lichttherapie behandelt und mit einer Placebo-Gruppe verglichen.
Die Patient:innen erhielten die Lichttherapie morgens, täglich, mit 30–60 Minuten Expositionsdauer über einen Zeitraum von 4–6 Wochen.
Dr. Millot verglich dabei die Reduktion von PTBS-Symptomen und Komorbiditäten, wie Depression, Angst, Schlafstörungen und kognitive Beeinträchtigungen.
Über alle Studien hinweg zeigte sich, dass Lichttherapie einen signifikanten Effekt auf die Reduktion von PTBS-Symptomen und die Verbesserung des klinischen Zustands der Teilnehmenden hat.
Patient:innen, die mit Lichttherapie behandelt wurden, reduzierten PTBS-Symptome wie:
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Angst und Stressreaktivität
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emotionale Dysregulation
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Hypervigilanz
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intrusive Erinnerungen
Die Hauptannahme der Forschenden lautet, dass Licht den Schlaf regulieren und den zirkadianen Rhythmus bei Patient:innen mit PTBS stabilisieren kann. Dies wäre mit einer Symptomreduktion verbunden, indem die Gedächtniskonsolidierungsphase und der Prozess der Gedächtnis-Extinktion verbessert werden.
Diese Hypothese wird durch funktionelle MRT-Befunde gestützt, die Veränderungen der Gehirnaktivität zeigten:
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reduzierte Hyperaktivität der Amygdala und Insula (Strukturen, die mit Angst, Stress und emotionalem Gedächtnis verbunden sind)
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bessere Regulation durch den präfrontalen Kortex, der bei PTBS-Patient:innen typischerweise unteraktiv ist und mit der Steuerung von Denken, Emotionen und Verhalten zusammenhängt
Die Studie hebt eine deutliche klinische Verbesserung sowie einen Einfluss auf neuronale Funktionen und Furchtkonditionierung durch Lichttherapie hervor.
Fazit
Ziel dieser Dissertation war es, den Kenntnisstand zur Anwendung von Lichttherapie in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung zusammenzufassen.
Lichttherapie reduziert die Schwere depressiver Symptome, verbessert Stimmung und Angst — alles Aspekte, die bei PTBS häufig vorkommen — und hat zusätzlich vermutlich einen Effekt auf furchtbezogene Gedächtnisprozesse. Bildgebende Verfahren zeigten einen Einfluss auf die an der Störung beteiligten Hirnstrukturen.
Darüber hinaus ist Lichttherapie eine leicht anwendbare, gut verträgliche und einfach implementierbare Behandlung — sowohl in Gesundheitseinrichtungen als auch im häuslichen Umfeld. Sie ist eine kostengünstige, nicht-invasive und sichere Therapie.
Was das für Bioptron Hyperlight bedeutet
Obwohl in den betrachteten Studien unterschiedliche Lichtspektren verwendet wurden, stimmen die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen direkt mit Bioptron Hyperlight überein.
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Vollspektrum-sichtbares Licht von > 10.000 Lux
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Sichere, nicht-invasive Exposition, geeignet für die tägliche Anwendung zu Hause
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Nachgewiesene Effekte auf Stimmung, Stressregulation und Schlafphysiologie
Das positioniert Bioptron HPL als eine Next-Generation-Technologie zur Förderung von emotionalem Wohlbefinden und Stressresilienz.
Referenz
Florian Millot (2023). Light Therapy and Post-Traumatic Stress Disorder: A Literature Review. Medizinische Doktorarbeit, Universität Burgund, Dijon, Frankreich. Verteidigt am 11. Oktober 2023.
Dr. Bart De Wever, PhD
CSO Zepter Internationa(l)